Bye-bye 2025, hello 2026: 5 Lektionen, die ich ins neue Jahr mitnehme
Das vergangene Jahr war eines der lehrreichsten Jahre, die ich je erlebt habe. Es fühlte sich so an, als hätte ich im Jahr 2025 allein drei verschiedene Leben gelebt. Es ist keine Übertreibung, wenn ich behaupte, dass mein Leben zu Beginn des Jahres noch ganz anders aussah als am Ende des Jahres. Altes verabschiedete sich, um das Neue einziehen lassen zu können. In diesem Blogbeitrag fasse ich daher alle Lektionen zusammen, die ich aus dem Jahr 2025 für 2026 mitnehme!
LIFESTYLE
Katharina Schrei
1/18/2026
Menschen kommen und gehen - und das ist okay!
Egal ob Freundschaften, Beziehungen oder Bekanntschaften – 2025 habe ich gelernt, dass Menschen nicht dauerhaft Teil meines Lebens sind. Manche begleiten mich nur für einen bestimmten Abschnitt meines Weges, dienen mir als Lektion oder begleiten mich während einer bestimmten Phase – und ziehen dann weiter. Nicht unbedingt wegen eines Konflikts, sondern einfach, weil sich Richtungen ändern und der Zweck dieser Begegnung in meinem Leben erfüllt ist.
Diese Erkenntnis war schmerzhaft, aber gleichzeitig befreiend. Ich habe gelernt, Menschen gehen zu lassen und nicht länger an Verbindungen festzuhalten, nur um sie zu bewahren. Auch bestehende Beziehungen dürfen sich verändern. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob jemand lange oder nur kurz in meinem Leben war, ob unsere Begegnung intensiv oder flüchtig war. Selbst wenn die Umstände stimmen und es trotzdem nicht funktioniert, sehe ich das nicht als persönliches Scheitern, sondern als Einladung, daran zu wachsen.
Ich genieße und schätze die Menschen in meinem Leben bewusst und sammle unvergessliche Erinnerungen – und ich erlaube mir gleichzeitig, loszulassen, wenn es an der Zeit ist.
Produktivität ist nicht an meinen Wert als Mensch geknüpft
2025 ist mir bewusst geworden, dass ich meinen Wert oft daran gemessen habe, wie viel ich geschafft habe, wie viel ich täglich leiste und wie weit ich im Leben generell bin. Ein schlechtes Gewissen und das Gefühl, versagt zu haben, begleiteten mich ständig, wenn ich meine unrealistisch langen To-Do-Listen nicht innerhalb des geplanten Zeitraums erledigen konnte. Hinzu kam, dass ich mein Leben häufig mit dem von Gleichaltrigen verglich, was in mir das Gefühl auslöste, nicht gut genug zu sein.
Ich habe gelernt: Mein Wert hängt nicht davon ab, wie produktiv ich bin. Es ist menschlich, Ruhe, Pausen und Ausgleich zu brauchen – das macht mich nicht schwach. Für 2026 setze ich meinen Fokus daher auf Genuss: Neben meinen gesetzten Zielen möchte ich vor allem die schönen Seiten des Lebens bewusst erleben und den Moment auskosten, ohne ständig einem Ziel hinterherzurennen.
Imperfektion ist befreiend
2025 habe ich meinen Perfektionismus an den Nagel gehängt, weil ich gemerkt habe, dass er mich im Leben eher bremst, statt mir zu helfen. In der Vergangenheit fiel es mir oft schwer, Routinen in meinem Leben zu etablieren, weil ich darauf fixiert war, sie „perfekt“ auszuführen. Entsprach der Prozess oder das Ergebnis nicht meinem Ideal, habe ich die Sache sofort wieder verworfen – aus Unzufriedenheit und Selbstzweifeln.
Ich habe gelernt: Entscheidend ist nicht, dass etwas fehlerfrei gelingt, sondern dass man es überhaupt macht – egal unter welchen Umständen. Nur so können Kontinuität und Disziplin entstehen.
Gleichzeitig hat mir das Loslassen von Perfektion ermöglicht, neue Hobbys ohne inneren Druck auszuprobieren. Ich male, bastle, töpfere, schreibe und bin kreativ – nicht, weil der Prozess fehlerfrei verläuft oder das Ergebnis perfekt ist, sondern weil es mir Freude bereitet, mich erdet und meine innere Regeneration fördert.
Gesunder Egoismus ist essenziell für das eigene Wohlbefinden
2025 war das Jahr, in dem ich aufgehört habe, meine Gesundheit und mein Wohlbefinden hintenanzustellen. Egal ob Arbeit oder andere Verpflichtungen – ich zwang mich oft dazu, zu funktionieren und allem gerecht zu werden, selbst wenn ich dabei gegen mich selbst handelte. Dieses Muster war mir schon länger bewusst. Lange konnte ich es nicht ablegen, immer begleitet von schlechtem Gewissen – bis jetzt.
Ich habe für mich selbst lernen müssen, dass gesunder Egoismus notwendig ist: Es ist nicht egoistisch, auf mich zu achten, Pausen zu machen oder Grenzen zu setzen. Niemand ist mir böse, wenn ich mal ausfalle – und selbst wenn, sollte ich mein Umfeld hinterfragen, nicht mich selbst. Erst wenn es mir selbst gut geht, kann ich wirklich dafür sorgen, dass es auch anderen gut geht.
Es begann mit kleinen Schritten: War ich krank, blieb ich so lange von der Arbeit zu Hause, bis ich wieder vollständig fit war. Geht es mir körperlich oder mental nicht gut, verschiebe ich Treffen – Müdigkeit und das Bedürfnis nach Ruhe sind dafür legitime Gründe. Es war nicht immer einfach, ich musste dabei oft streng mit mir selbst sein. Doch mit der Zeit habe ich die positiven Veränderungen deutlich gespürt: Ich bin körperlich fitter, klarer im Kopf und insgesamt glücklicher und ausgeglichener.
Mein Körper weiß oft schon vor meinem Kopf, was er braucht, um im Einklang zu bleiben. Darauf versuche ich so gut es geht zu hören – um stets die beste Version von mir zu sein.
Liebe allein reicht nicht
Liebe – so aufrichtig, hingebungsvoll und ehrlich sie auch sein mag – reicht nicht aus, um eine Beziehung aufrechtzuerhalten. Respekt, Wertschätzung, Einfühlungsvermögen, Kommunikation und gemeinsame Werte bilden die Grundlage für eine funktionierende, glückliche und erfüllende Partnerschaft. Fehlen diese Faktoren, können die Gefühle noch so groß sein – sie verblassen mit der Zeit und ersticken schließlich im Keim. Eine Beziehung, die nur auf Emotionen basiert, bleibt oberflächlich und ohne echte Substanz.
Für mich war das eine der schwierigsten Lektionen, die 2025 unausweichlich auf mich zukam. Ich habe gelernt, dass eine Beziehung aus vielen verschiedenen Faktoren besteht, die alle gleichermaßen wichtig sind. Durch diese Erfahrung weiß ich nun besser, wo meine emotionalen Bedürfnisse liegen und welche Qualitäten mein Partner mitbringen muss, damit diese erfüllt werden.
2026 - Ein Jahr voller neuer Möglichkeiten
2025 hat mir viele wertvolle Lektionen geschenkt – auch wenn sie nicht immer einfach waren. Mit jedem Jahr lerne ich dazu: über mich selbst, meine Grenzen, meine Bedürfnisse und die Art, wie ich leben möchte. Mit diesen Erfahrungen im Gepäck starte ich nun voller Neugier und Vorfreude ins Jahr 2026. Ich bin bereit, neue Wege zu gehen, weiter zu lernen und zu wachsen und jeden Moment bewusst zu erleben und zu genießen. Auf ein Jahr voller Abenteuer, erfüllender Erfahrungen und persönlicher Selbstentfaltung!
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