Ein Monat im Einsiedlermodus: Mein Februar 2026
Mein Februar 2026 war von Höhen und Tiefen geprägt: Gewohnte Rituale wurden von inneren Konflikten überschattet. Viele schöne Momente ermöglichten mir jedoch einen Perspektivenwechsel, der half, mich aus diesem Tief zu befreien. Ein Rückblick auf Herausforderungen, Highlights und Erkenntnisse.
2026
Katharina Schrei
2/28/2026

Mein Februar im Überblick
Februar 2026 war einer der anstrengendsten Monate, die ich seit Langem erlebt habe. Ich hatte das Gefühl, mich mit jeder Woche ein Stück mehr zu verlieren. Anstatt mich auf meine Ziele zu fokussieren, war ich hauptsächlich damit beschäftigt, mich selbst zu regulieren, meine Energiereserven zu schonen und sicherzustellen, dass ich meine täglichen Aufgaben in einem einigermaßen positiven Zustand erfüllen konnte. Ich haderte sehr mit mir selbst, war von Unsicherheit und Angst geplagt und verbrachte daher sehr viel Zeit allein. Zwischen Kopf und Herz gefangen, ließ ich mich oft von meinen Emotionen leiten. Obwohl die letzten vier Wochen sehr fordernd waren, gab es auch einige Lichtblicke, die den Februar für mich dennoch besonders machten.
Anfang des Monats machte ich mit einer Freundin eine Probestunde bei einem Yoga-Kurs. Die Einheit war für mich die perfekte Kombination aus Herausforderung und Entspannung und löste ein sehr gutes, bestärkendes Körpergefühl in mir aus. Ende des Monats ging ich mit einer anderen Freundin nach zwei Monaten wieder einmal töpfern. An diesem Nachmittag vervollständigten wir unsere im Vorjahr geformten Tonstücke, indem wir sie bemalten. Meine erste selbst geformte Tasse, die ich „Die schiefe Tasse von Pisa“ genannt habe, wurde dabei noch ein Stück weiter mit Farbe personalisiert.
Einen Tag vor Valentinstag begab ich mich auf mein erstes Valentinstags-Solo-Date. Der erste Zwischenstopp dieses Dates war dm, wo ich mir einerseits Dinge kaufte, die ich brauchte, und mir andererseits Sachen leistete, die schon länger auf meiner Wishlist standen – wie beispielsweise eine neue Kosmetiktasche. Da ich am nächsten Tag in den Urlaub fuhr, wollte ich mir keine Blumen kaufen, weil ich aufgrund meiner Abwesenheit nicht viel von ihnen gehabt hätte. Stattdessen legte ich mir etwas Beständigeres zu – einen Kaktus. Schon seit Jahren fiel mein Blick im Baumarkt immer wieder auf Mondkakteen. Für eine Person wie mich, die keinen grünen Daumen hat, empfand ich ihn als perfekte Einstiegspflanze. Zum Schluss gönnte ich mir noch einen Cappuccino to go in meinem Lieblingscafé. Abgerundet habe ich mein Date mit einem Self-Care-Abend – inklusive einer Everything Shower, einer Gesichtsmaske und einigem mehr.
Mitte Februar fand unser jährlicher Familienurlaub statt – ein Skiurlaub in Matrei in Osttirol. Der Urlaub war geprägt von lustigen Tagen auf der Skipiste, leckerem Essen, Spieleabenden mit meiner Familie und dem Genuss der Zeit in den Bergen. Wie jedes Jahr bedeutete diese Auszeit für mich einen wunderbaren Tapetenwechsel und eine wohltuende Entschleunigung vom oft stressigen Arbeitsalltag.
Februar 2026 - Erkenntnisse & Gedanken
Meine Highlights des Monats
Der gemeinsame Abend mit meiner Mama, inklusive leckerem Essen in meinem Lieblingsrestaurant und außergewöhnlichen Cocktails.
Mein Valentinstags-Solo-Date, das ich ganz nach meinen Vorstellungen gestaltet habe.
Das erste Mal seit einem Jahr wieder Ski zu fahren.
Nicht wie geplant lief …
Aufgrund der Wetterwetterlage und den Schneemengen fand mein ursprünglich geplanter Wien-Trip nicht statt.
Schwieriger als gedacht war …
Wirklich produktiv zu sein und Motivation zu finden, für die Dinge, die ich mir vorgenommen habe.
Anders machen würde ich …
Mehr Zeit mit meinen Freundinnen zu verbringen.
Dinge, die ich diesen Monat gelernt habe
Ich muss nicht alles allein tragen.
Ich schulde niemandem meine Selbstaufgabe.
Taten sagen mehr als Worte.
Eine Gewohnheit, die gut funktioniert hat:
Einen geregelten Schlafrythmus zu integrieren.
Eine Gewohnheit, die nicht funktioniert hat:
Ordnung halten - egal ob in meiner Umgebung oder in meinem Kopf.
Momentaufnahme
Mein Lieblingsmoment: Das Feiern des Faschingdienstags in Osttirol, inklusive cooler Kostüme, einer Polonaise durch die Gasthofküche und lockerer Bars.
Mein aktueller Lieblingssong: Kiss It Better von Rihanna
Mein aktuelles Lieblingsgericht: Schlipfkrapfen aus Osttirol
Mein Lieblingszitat: "You can't pour from an empty cup."
Fazit
Februar 2026 war für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Der Monat begann mit innerlichem Stress, der durch den Tapetenwechsel Mitte des Monats etwas aufgelockert wurde. Große Veränderungen fanden statt – genau diese legten am Ende des Monats den Grundstein für meinen Weg zurück zu mir selbst.
















Kathis letzter Schrei
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